Wettbewerb Bibliothek der Zukunft / Zentralbibliothek Mönchengladbach

SMAQ Architekten waren mit ihrem Beitrag in Phase 1 des Wettbewerbs erfolgreich. c.fischer innenarchitekten ist in Phase 2 dazugekommen.

Der gemeinsam mit Pola Landschaftsarchitekten und Furche Geiger Zimmermann Tragwerksplaner GmbH erarbeitete Wettbewerbsbeitrag wurde durch das Preisgericht mit einem dritten Preis honoriert.

Beurteilung des Preisgerichts
Die Qualität der Arbeit 8002 liegt darin, dass sie neue Publikumsflächen durch das Aufsetzen eines gestalterisch zurückhaltenden, klaren Riegels auf dem südlichen Baukörper des Bestandsbaus schafft. Durch die außenliegenden Stahlprofile wird eine Filigranität erzeugt, welche die erforderliche Leichtigkeit für den Bestandsbau bildet. Diese klare und geordnete Geste führt die Logik des Denkmals fort. Bestandsbau und Erweiterung bleiben klar ablesbar. Auch die horizontale Fuge zum südlich gelagerten Freibereich entspricht ganz dem Entwurfsgedanken des Denkmals. Der neue Aufbau schafft sehr hochwertige neue Nutzflächen mit einem umlaufenden Außenbereich. Die Nutzungsverteilung im Gebäude ist aus bibliothekarischer Sicht sehr gut gelöst. Der Sachbuchbereich ist in dem vorliegenden Vorschlag auf vier verschiedene Bereiche aufgeteilt und sollte zusammengeführt werden. Durch die architektonische Fügung entsteht eine Dialogwirkung zum Adenauer Platz (durch die Terrasse im 2.OG und Eingriff in den zum Platz liegenden Bestandsbaukörper). Die Lage des Maker Space an der Kaiserstraße ist sehr gut gewählt und schafft eine Anbindung an den Adenauer Platz.